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www.psvberlin-fechten.de

„Fechten Fetzt!“ Nr.5, Jahresrückblick 2015

Zum Vergleich: 2007 hatte der PSV rund 25 Mitglieder und trainierte zweimal wöchentlich am späteren Abend mit

1-2 eher ehrenamtlichen Trainern ausschließlich Degenfechten.

Um den Leistungssport weiter zu fördern, übernimmt der PSV zudem die Startgebühren für Ranglistenturniere und

Deutsche Meisterschaften.

Equipment und Infrastruktur

Unsere Fechtsporthalle bietet dank konsequenter Investitionen im Rahmen der verfügbaren Budgets inzwischen

fast optimale Trainingsmöglichkeiten. Zum PSV-Equipment zählen 5 fest installierte Fechtbahnen, 3 Kunststoff-

bahnen, 10 fest installierte Meldeanlagen, Fechtausrüstung für rund 15 Kinder, Anzüge und Handschuhe für 25

Erwachsene, 2 Rollstuhlfechtgestelle und Westen. Unsere nahezu ehrenamtlichen Materialwarte halten Waffen,

Körperkabel, Apparate und Rollen in Schuss.

Die Sporthalle verfügt zudem über eine gut ausgestattete Fechtwerkstatt, 2 Rollstuhlrampen und diverse Annehm-

lichkeiten wie Kaffeemaschine, Kühlschrank, Grill, Bierbänke und Tische, eine Sitzecke und einiges mehr. Sie wird

regelmäßig professionell gereinigt. Unser Hallenwart Torsten Liermann sorgt für die nötigen Instandsetzungen und

das Überleben unserer Pflanzen.

Sonstige Leistungen

Hinzu kommen die unzähligen ehrenamtlichen Stunden des Vorstands, der sich professionell auf verschiedenen

Ebenen für eine nachhaltige Vereinsentwicklung einsetzt. Der Förderverein ProFencing e.V., gegründet und geleitet

durch dieselben engagierten PSV Mitglieder, sorgt durch seine Arbeit regelmäßig für Spenden und Sponsoringein-

nahmen, die die PSV Infrastruktur mitfinanzieren. Wichtige Gremienarbeit wird durch PSV-Vereinsmitglieder und

den PSV-Vorstand im Berliner Fechterbund, Landessportbund Berlin, Behindertensportbund Berlin, PSV Dachver-

band, Bezirk Marzahn-Hellersdorf und dem Deutschen Fechterbund geleistet.

Das gesellige PSV-Vereinsleben und Feierlichkeiten wie das Sommerfest oder das Jahresabschlussturnier werden

nur durch den stetigen, unermüdlichen und selbstlosen Einsatz einiger Vereinsmitglieder ermöglicht.

Mitgliedergewinnung und Imagepflege sind wichtige Überlebensgrundlagen jedes Vereins. Daher nehmen die Er-

arbeitung und das Layout von Flyern, Plakaten, Roll Ups und des umfangreichen jährlichen Vereinsmagazins große

Aufwandspositionen ein. Auch die Betreuung der PSV-Webseite, das Erstellen von Facebook Posts und Whats App

Newslettern sowie das Führen von Ergebnislisten, den PSV-Ranglisten gehören dazu.

Weitere Leistungen sind das Erstellen von Wettkampfausschreibungen, Startmeldungen für Turniere u.v.m..

Beitragserhöhung als Schritt in die Zukunft

2014 bestand demnach eine große Diskrepanz zwischen dem gestiegenen Vereinsangebot und der Beitragshöhe.

Es war absehbar, dass das PSV-Leistungsspektrum vor diesem Finazierungshintergrund nicht länger aufrecht zu

erhalten war. Ein Fördermitglied zahlte beispielsweise 35 Euro jährlich, die Fechtabteilung aber im Gegenzug rund

30 Euro Abgaben je Mitglied an die übergeordneten Verbände. Eine Entscheidung musste her, entweder im Leis-

tungsumfang gravierend kürzen oder die Beiträge auf ein leistungsgerechtes Niveau heben.

Es folgten endlose Diskussionen auf vielen Vorstandssitzungen: Wie geht man am besten vor? Eine Erhöhung in Stufen

oder in einem Schritt, Sonderumlagen? Werden wir Bestandmitglieder verlieren und potentielle Neumitglieder verprel-

len? Wie hoch müssen wir gehen? Wie hoch dürfen wir gehen? Wo stehen wir im Vergleich mit anderen Vereinen?

Am Ende einigte sich der Vorstand auf eine angemessene Beitragserhöhung in einem Schritt. Verglichen mit dem bishe-

rigen Beitrag sicher eine drastische Erhöhung. Gemessen am Leitungsangebot und der Infrastruktur beim PSV und ge-

messen an der Leistungs- und Beitragsstruktur in vergleichbaren Berliner Vereinen jedoch eine eher moderate Lösung.

Die Mitgliederversammlung hat das letzte Wort

Trotz Beschlussankündigung in der Einladung und separaten Hinweisen per Mail erschienen nur die üblichen ca. 25

„Stammgäste“ (siehe S.30). Der Beschluss war nach einer ausführlichen Beschlussherleitung via Powerpoint und an-

schließender sachlicher Diskussion einstimmig. Einmal mehr bewies der PSV Vorstand damit Sachverstand und

Sozialkompetenz in einem äußerst schwierigen Thema.