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www.psvberlin-fechten.de

Titel

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Vereinsmanagement am Beispiel der Beitragserhöhung

Die schwerste und am längsten diskutierte Vorstandsentscheidung der letzten Jahre überhaupt.

Viele Argumente sprachen dafür, aber auch viele dagegen. Eine Erläuterung.

Unser Vorstand hat in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass er in der Lage ist die Geschicke der Fechtab-

teilung in die Hand zu nehmen, gesundes Wachstum und sportliche Leistungen nachhaltig zu entwickeln und das

Vereinscredo - die bunte Fechtsportfamilie des PSV Berlin - zu leben. Nicht zuletzt durch aufopferungsvolle Eigen-

leistungen von Vorstand und einigen Mitgliedern konnte das kontinuierlich steigende Aufgabenvolumen bewältigt

werden (siehe Seite 27).

Eine essentielle Frage hat der PSV Vorstand aber lange unterdrückt: Wie lässt sich das deutlich gestiegene Verein-

sangebot mit den konstant niedrigen Beiträgen vereinbaren?

Die Situation vor der Beitragserhöhung

Unser Verein hat sich seit 2010 rasant entwickelt. Nicht nur der Mitgliederzuwachs war enorm (siehe Seite 26),

auch das Leistungsspektrum hat sich stetig erweitert.

Der PSV hatte zwar 2013 die Beiträge erhöht, aber nur um die gestiegenen Abgaben an PSV Dachverband, den

Landessportbund, den Berliner Fechterbund, den Behindertensportbund Berlin und den Deutschen Rollstuhlfecht-

verband abzufangen und auch nur in dieser Höhe.

Das PSV-Leistungsspektrum

Trainingsangebote und sportliche Entwicklungsmöglichkeiten

Der größte Finanzposten im Jahresbudget eines Sportvereins sind naturgemäß die Trainer. Ohne Trainer, kein Trai-

ningsangebot. Ohne Trainingsangebot, keine Mitglieder. Das versteht jeder. Unser attraktives Trainingsangebot

erstreckt sich auf bis zu 5 Tage in der Woche und umfasst Sportfechten und Rollstuhlfechten in den Waffen Degen

und Säbel in allen Altersgruppen. Das qualifizierte vier- bis fünfköpfige Trainerteam ermöglicht sowohl Breitensport

als auch leistungssportliche Entwicklungen auf hohem Niveau (siehe Seite 28).

Mit der Verpflichtung von Julia Kirschen Ende 2014 als Vollzeittrainerin, konnte der PSV endgültig auch

Kontinuität in den Nachwuchsbereich bringen und somit die Basis für eine langfristige und nachhaltige Vereinsent-

wicklung legen. Immerhin 75% aller PSV Mitglieder nutzen unsere Trainingsangebote heute regelmäßig.

Entwicklung der jährlichen PSV Mitgliedsbeiträge seit 1990

*) äquivalenter Beitrag in DM